Erfolgswünsche aus der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei
Sehr geehrte Frau Rosenzweig!
Besten Dank für Ihr freundliches Schreiben vom 8. September 2003, mit welchem Sie mir die Kopie eines offenen Briefes, der an die Stadt Wien sowie die Kunstsektion im Bundeskanzleramt ergangen ist, übersandt haben.
In gleicher Angelegenheit sprach der künstlerische Leiter des Jüdischen Theaters Austria, Herr Warren Rosenzweig, am 25. September d.J. in der Präsidentschaftskanzlei bei Kabinettsdirektor Dr. Türk vor, der mich vom Wunsch nach Etablierung einer fixen Spielstätte in einer Liegenschaft im 2. Wiener Gemeindebezirk informiert hat.
Obwohl mir im Rahmen meines durch die Österreichische Bundesverfassung festgelegten Wirkungsbereiches im Zusammenhang mit der von Ihnen relevierten Angelegenheit keine direkten Veranlassungen möglich sind, bin ich gerne bereit, auch meinerseits den Herrn Bürgermeister von Wien sowie den Herrn Staatssekretär für Kunst und Medien im Bundeskanzleramt auf den offenen Brief des Jüdischen Theaters Austria hinzuweisen und zu einer Stellungsnahme einzuladen.
Entsprechende Schreiben der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei sind daher in meinem Auftrag an die Büros von Bürgermeister Dr. Michael Häupl sowie Staatssekretär Franz Morak ergangen. Es wurde auch um direkte Kontaktnahme mit Ihnen ersucht.
Für die Realisierung Ihres Vorhabens wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg und danke Herrn Warren Rosenzweig auch für die Übermittlung der hochinteressanten Dokumentation über das Jüdische Theater Austria. Ich begrüße alle Aktivitäten, die dazu beitragen, die lange Tradition des Jüdischen Theaters in Österreich zu fördern.
Mit den besten Grüßen,
Dr. Thomas Klestil
2003-09-30
[Das Team des Jüdischen Theaters Austria bedauert das Ableben des Bundespräsidenten Dr. Thomas Klestil (1932-2004).]