Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, dass Anliegen wie dies der „Existenzberechtigung bzw. Rettung des Nestroyhofes“, ein ohne Zweifel revitalisierungswürdiges kulturelles Juwel inmitten Wiens, überhaupt zum Problem erwachsen können, während es offenbar kein Problem darstellt, einen ach so modernen Wolkenkratzer nach dem anderen an Erholungsgebiete wie der Alten Donau zu pflanzen. Und dies oft zum völligen Unverständnis der Anrainer und vieler anderer Wiener.
Wien ist anders - leider ein Satz mit vielen Auslegungsmöglichkeiten. Es fragt sich, wem gegenüber sich das verantwortliche Wien verpflichtet fühlt? Wohl nicht immer seinen Wurzeln...
In diesem Sinne wünsche ich dem Jüdischen Theater Austria mit dem Nestroyhof viel Glück und „starke Ellbogen“!