Überkonfessionelles Verständnis prägt den Doppelabend Pessach/Ramadan des Jüdischen Theater Austria im Grazer Forum Stadtpark. Die Monologe von zwei Frauen gewähren Einblick in jüdisches und moslemisches Leben und Leid. Inge Maux hat als Großmutter aus einer Kurzgeschichte David Mamets einen starken, prägnanten Auftritt. Der zweite Teil, dem Geschichtenbuch "Von Bagdad nach Basra" von Huda Al-Hilali entnommen, ist ein Dokument des Alltagslebens der Frauen im Irak. Anne Wiederhold bemüht sich nach Kräften, die Geschichte über Festkleid zu leben, zu erwecken, Regisseur Warren Rosenzweig hätte den Text trotzdem ruhig straffen können, mitunter macht sich die Langeweile breit.